Сценарій свята для учнів старших класів Мета



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Ostern

Сценарій свята для учнів старших класів


Мета:

прищеплювати учням повагу до культурних надбань німецького народу, ознайомити їх зі звичаями та традиціями святкування Паски, розширювати інтеркультурну та країнознавчу компетенції учнів, систематизувати та узагальнити уявлення про святкування релігійних свят в Німеччині, порівняти українські та німецькі традиційні свята

Обладнання:

писанки, ложки (по кількості команд), музичне оформлення (фонозаписи, магнітофон)


Для проведення цього свята відповідним чином прикрашають приміщення. Ведучими свята є учні, а у випадку, якщо свято проводиться для учнів школи, варто підготувати «перекладачів», які здійснюють синхронний переклад для того, щоб молодші школярі, чи ті з учнів, які вивчають німецьку як другу іноземну, зрозуміли інформацію. Свято бажано проводити перед святкуванням Паски або безпосередньо в перші дні після її святкування). Сценарій можна доповнити віршами та піснями на вибір вчителя та учнів, залежно від актуального рівня знань учнів.
(Музика. На сцену виходять хлопчик та дівчинка - ведучі свята.)
М.: Добрий день, шановні гості, вчителя та учні! Доброго Вам здоров’я!

J.: В ці святкові дні вітатись потрібно дещо інакше, тобі не здається?

М.: Можливо, але чому?

J.: Хіба ти не знаєш, яке свято святкують тепер на Україні?

М.: Та звичайно ж, знаю, а от чи знаєш ти, як святкують це свято в Німеччині? І як воно там називається?

J.: Dieses Fest heißt in Deutschland „Ostern“.

M.: Woher kommt das Wort „Ostern"?

J.: Bisher waren sich die meisten Wissenschaftler einig: Das Wort „Ostern" kommt von einer germa­nischen Göttin „Ostara", oder aber man verbin­det es mit dem Wort „Osten". Es hat aber nie eine Göttin „Ostara" gegeben und auch die andere Lösung ist wenig wahrscheinlich. Jetzt gibt es aber eine neue Deutung. Der Sprachwissenschaftler Jürgen Udolph hat die nordgermanischen Spra­chen untersucht. Sie kennen eine Wortfamilie, die sprachlich zu Ostern passt: ausa1 „(Wasser) schöp­fen, (be)gießen".

M.: Das Wort „Ostern» bezieht sich daher eher auf die Taufe, das zen­trale Ereignis des christlichen Fe­stes in den ersten Jahrhunderten. Früher fanden die meisten Taufen in der Osternacht statt. So wie Jesus Christus starb und dann in der Ostern­acht auferstand, so symbolisiert es auch die Tau­fe: Das alte Leben eines Menschen geht zu Ende, und Gott schenkt ihm ein neues Leben. Das Übergießen mit oder das Untertauchen in Wasser sym­bolisieren den Tod, die weißen Kleider das neue Leben.
Ostern, Ostern, Auferstehn.

Lind und leis' die Lüfte wehn.

Hell und froh die Glocken schallen:

Osterglück den Menschen allen!


J.: Und in der Ukraine sind Bräuche und Sitten auch ähnlich. Die Karwoche heißt im Ukrainischen die "Große Woche". Unser Gründonnerstag ist der "Saubere Donnerstag", weil bis zu diesem Tage alles gereinigt und neu hergerichtet sein muss, da am Karfreitag, dem "Großen Freitag", die Arbeit ruht. Am Ostersonntag, dem "Großen Tag", werden in der Kirche der Osterkuchen (die Paska oder Pascha, sprich: Pas-cha), außerdem bemalte Ostereier und Wasser von den einzelnen Familien zum Altar gebracht und vom Priester geweiht.

M.: Die ursprünglich heidnische Symbolik der Ostereier (pysanky) tritt im Ukrainischen noch stärker als etwa in Deutschland hervor. So sind unter den traditionellen Mustern häufig die Farben rot und schwarz zu sehen. Dies hat eine alte, vorchristliche Bedeutung: Rot steht für die Lebenskraft, die sich im Frühjahr erneuert, und Schwarz für die Mutter Erde.

J.: Seit der Unabhängigkeit wird die Herkunft der alten Bräuche im Institut für Folklore der ukrainischen Akademie der Wissenschaften und in Projekten, die sich z.B. besonders mit den pysanky befassen, stärker erforscht. Das frühere Lenin-Museum, heute "Ukrainisches Haus" benannt, beher­bergt besonders Ausstellungen zu diesem Gebiet.

M.: Ich weiß ein lustiges Gedicht zum Ostern!


Unterm Baum im grünen Gras

Sitzt ein kleiner Osterhas'!

Putzt den Bart und spitzt das Ohr,

Macht ein Männchen, guckt hervor.

Springt dann fort mit einem Satz

Und ein kleiner frecher Spatz

Schaut jetzt nach, was denn dort sei.

Und was ist's? Ein Osterei!

J.: Jedes Kind in Deutschland kennt den Osterhasen. Er legt die Ostereier, be­malt sie und bringt sie den Kindern. Am liebsten legt er die schön bunt­gemalten Ostereier in ein selbstgemachtes Nest.

M.: Woher aber kommt dieser Brauch? Genau weiß man es nicht. Seit dem 17. Jahrhundert ist er be­kannt. Im Frühling kommt der Hase in die Nähe von Menschen, um Futter zu suchen. Er ist ein Frühlingssymbol und sehr fruchtbar. Bis zu 20 Jungtiere zieht er im Jahr groß. Manche meinen auch, der Osterhase sollte ei­gentlich ein Osterlamm sein. Schon im Mittelalter backte man zu Ostern das Osterlamm. Es erinnert an Jesus Christus, der für uns unschuldig gestorben ist. Oft wird das Lamm mit der Fahne, dem Zeichen des Sieges, dargestellt.


( Lied)
J.: Schon in vorchristlicher Zeit gab es den Brauch des Osterfeuers. Man begrüßte damit die Sonne, ein Symbol für das Leben und den Sieg über den Winter. Später deutete man es av. Jesus, das Licht des Lebens und den Sieger über den Tod. In den Kirchen wird die Osterkerze in der Osternacht angezündet und in die dunkle Kirche getragen. Die Gemeinde be­grüßt sie mit dem Ruf: „Christus ist das Licht - Gott sei ewig Dank!" In vielen Gegenden Deutschlands leuchtet auch ein großes Osterfeuer aus allerlei Brennbarem in die Osternacht hinein. Mit dem Osterfeuer feiert man die Auferstehung Jesu, die Befreiung von allem Bösen und das ewige Leben.

M.: Das Holz für das Osterfeuer wird meist im Wald ge­sammelt. Vielleicht hat aber auch jemand noch Holz, das er auf diese Weise gut loswerden kann. Beson­ders glücksbringend soll gestohlenes Holz sein. Zuoberst auf den Holzbauten stellt man manchmal alte Bienenkörbe, deren Wachs das Feuer besonders schüren soll, sowie eine kleine, mit bunten Osterei­ern und Bändern geschminkte Tanne. Diese ist, wie das Feuer selbst, das die Germa­nen als Abbild der Sonne ver­standen, ein Sinnbild des Le­bens.

J.: Steht der Holzhaufen endlich in Brand, bedeutet der weithin sichtbare Schein des Feuers Glück für alle, die ihn erblicken. Glück bedeutete auch der Sprung über das Feuer. Lie­bespaare sprangen Hand in Hand darüber, weil ih­nen es eine lange gemeinsame Zukunft bescheren sollte. Junge Bauern wagten den Sprung in der Hoff­nung auf eine reiche Ernte.
( Lied)
M. Und jetzt Spielen wir ein lustiges Spiel.

J.: Bei Jung und Alt beliebt ist das Ostereier-Ver­stecken. Auf der Wiese, in Bäumen oder auch im Haus werden die bunten Eier versteckt. Wer fin­det sie am schnellsten und wer findet am meisten? Das macht viel Spaß! Oder man wirft Ostereier aus Schokolade beim Osterspaziergang. Was der Hase unterwegs nicht so alles „verliert"?! Sucht Ostereier zusammen!


(Die Schüler suchen in der Aula versteckte Ostereier.)
M. Kinder stoßen auch gerne die Eierspitzen aneinan­der. Das so genannte „Eierticken" oder „Andotzen" zeigt, wer das stärkste Ei hat.

J.: Wenn die Spitze einge­drückt ist, hat man verloren und wenn man Pech hat, verliert man sogar sein Ei an den Gewinner! Spielen wir!



(Einige Schüler bzw. Mannschaften gehen an die Bühne.

Der Gewinner bekommt Preis)

M.: Wenn man das Ei auf einen großen Löffel legt, kann man einen Eierwettlauf machen. Derjenige, der am schnellsten am Ziel ist und dabei sein Ei nicht verloren hat, hat gewonnen. Schön, dass man mit Eiern so schön spielen kann, bevor man sie aufisst!



J.: Und für diese Spiel brauchen wir zwei Mannschaften, 5 Schüler in jeder Mannschaft. Jeder Schüler bekommt ein Löffel, und jede Mannschaft - ein Ei.

( Spielen zwei Mannschaften)


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